Nach 8 Jahren! Die SG Stadtwerke München wieder olympisch! 

Freiwasser-Weltmeisterschaften Doha 2024

Unser deutsch-mexikanischer Neuzugang, Paulo Delgado Strehlke, startete Anfang Februar für das mexikanische Nationalteam bei den Freiwasser-Weltmeisterschaften.

Es steht viel auf dem Spiel bei diesen Weltmeisterschaften, denn Paulo Strehlke hat die Möglichkeit, sich für die Olympischen Spiele 2024 in Paris zu qualifizieren. Als Erstes steht die Königsdisziplin und zugleich einzige olympische Disziplin des Freiwasserschwimmens auf dem Programm: die 10 km. Es geht nicht nur für Paulo um viel, denn diese Weltmeisterschaften sind der offizielle Qualifikationswettkampf für die Olympischen Spiele im August. Bereits qualifiziert sind nur die beiden Deutschen Oliver Klemet und Florian Wellbrock sowie der Ungar Kristóf Rasovszky. Jeder der 79 Starter hofft darauf, einen der wenigen Startplätze zu ergattern. Ein hartes Rennen ist vorprogrammiert.

Punkt 8:30 Uhr springen 79 Athleten aus aller Welt in das Wasser des Persischen Golfs. Von Beginn an ist das Rennen intensiv. Trotz eines nicht allzu schnellen Tempos zieht sich das Feld rasch in die Länge. Die ersten Sportler aus schwächeren Nationen beginnen zurückzufallen, doch an der Spitze bleibt es eng. Ungefähr 30 bis 40 Athleten bleiben über den Großteil des Rennens dicht beieinander. Mittendrin: Paulo Strehlke. Später berichtet er uns von den harten Bedingungen. Ein recht starker Wellengang und viel Rangelei sollen das Rennen zur Qual gemacht haben. Bei der 7,5-km-Marke setzt sich der Franzose Logan Fontaine an die Spitze und erhöht drastisch das Tempo. Viele Sportler können nicht mehr mithalten, die Gruppe löst sich langsam auf. Paulo schafft es jedoch, dranzubleiben und beendet das Rennen als 18. – direkt hinter dem Tschechen und guten Freund Martin Straka, der sich somit ebenfalls für Paris qualifiziert hat.

Paulo Strehlke tritt damit in die Fußstapfen dreier anderer SG-Athleten. 2016 qualifizierten sich Alexandra Wenk, Florian Vogel und Philipp Wolf ebenfalls für die Olympischen Spiele, damals unter der Leitung von Olaf Bünde.

Nach der Qualifikation am ersten Tag war für Paulo der Druck zunächst weg, die Leistung jedoch keineswegs. Nur zwei Tage später ging es mit 75 seiner Kollegen erneut an den Start – diesmal über 5 km, die deutlich kürzere und unberechenbare Strecke. Hier setzte der SG-Schwimmer noch einen drauf und schwamm als Zehnter ins Ziel. Eine absolute Meisterleistung für den damals 17-Jährigen. Am darauffolgenden und letzten Tag stand die 4×1500-m-Mixed-Staffel auf dem Programm. Das mexikanische Team hatte neben Freiwassernationen wie Deutschland, Frankreich, Italien und Ungarn wenig Chancen auf eine Medaille. Trotzdem erreichte das Team, bestehend aus Martha Sandoval, Santiago Gutierrez, Paulina Alanis Hernandez und Paulo Delgado Strehlke, einen respektablen zwölften Platz.

Insgesamt waren diese Weltmeisterschaften ein voller Erfolg für die SG Stadtwerke München. Nach acht harten Jahren endlich wieder einen Sportler bei den Olympischen Spielen zu haben, ist ein Schritt in die richtige Richtung und lässt auf eine erfolgreiche Zukunft des Vereins hoffen.

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